FAQ

Frequently Asked Questions

Wie ist es möglich, dass sich eine Frau „schwul fühlt“ und ein Mann lesbisch?

Körperliches und soziales Geschlecht sowie die nach außen getragene Gender-Performance sind nicht abhängig voneinander. Und auch die sexuelle Orientierung ist unabhängig davon.

Sind Girlfags und Guydykes trans?

Viele GF/GD sind cis, aber es gibt auch nicht wenige GF/GD, die trans, non-binary, questioning oder gender-non-conforming sind. Viele verstehen GF/GD als Spektrum zwischen cis, trans, homo und hetero.
Autorin Ili hat hier mehr darüber geschrieben.

Ist das ein neuer Trend? Oder warum hört man plötzlich ständig von Leuten, die sich als GF/GD bezeichnen?

Die Identitäten gehen auf den Sammelband „PoMoSexuals“ von 1997 zurück. Darin sind Essays von Carol Queen und Jill Nagle über ihr schwules Begehren enthalten.
Uns gibt es aber viel länger: Magnus Hirschfeld, Pionier der Sexualwissenschaft, hat bereits 1920 Frauen beschrieben, die sich „wie ein schwuler Mann fühlen“. (Siehe dazu diesen Artikel über die Geschichte von GF/GD.)
So neu ist dieses Konzept also nicht – es gab bisher nur kein Wort dafür. So manche historische Persönlichkeit kann aus heutiger Sicht als Girlfag gelesen werden, z. B. Katharine Hepburn oder Carson McCullers. Mehr dazu hat Uli Meyer in der wissenschaftlichen Arbeit “Almost Homosexual” geschrieben.

Man muss sich dessen bewusst sein, dass das Konzept „Homosexualität“ lange nicht existierte. Danach versuchte man, Homosexuelle „zu heilen“ (und teilweise versucht man da heute noch). Es war nicht vorstellbar, dass romantische Liebe zwischen Menschen desselben Geschlechtes überhaupt möglich war.

Man muss sich bewusst sein, dass trans Menschen als „verrückt“ angesehen wurden/werden oder Transgender als bloßer Fetisch – und so weiter. Sobald es eine gesellschaftliche Bewegung gab, outeten sich immer mehr Menschen. Es ist dasselbe mit GF/GD. Begriffe wurden geprägt, eine Bewegung gestartet und plötzlich wurde immer mehr Menschen bewusst, was mit ihnen los war. Sie haben endlich bemerkt, dass sie nicht alleine sind. Wenn du Teil der LGBTQ-Szene bist, kennst du dieses Gefühl sicher.

„Fag“ ist ein Schimpfwort. Warum benutzt ihr es?

Ja, „Fag“ (Englisch für „Schwuchtel“) ist ein Schimpfwort. Aber auch ein Geusenwort. Mehr dazu hat Autorin Ili hier geschrieben.
Eine andere gute Auseinandersetzung mit dem Thema gibt es hier.

Okay, einige GF/GD sind also non-binary. Aber wieso nutzt ihr dann Begriffe, die so stark ein Geschlecht suggerieren, wie „girl“ und „guy“?

Identität ist eine komplizierte Sache und die Vielfalt nichtbinärer Geschlechter ist auch nicht zu unterschätzen. So gibt es genderqueere Menschen, die neutrale Pronomen verwenden, andere tun dies nicht. Einige non-binary GF/GD nutzen die Bezeichnungen, obwohl sie sich mit dem „girl“ und „guy“ nicht wirklich anfreunden können, andere identifizieren sich zu hohem Anteil mit „girl“ oder „guy“, wenn auch nicht ausschließlich. Wieder andere sind bigender und verstehen z. B „guy“ als Marker für männlich und „dyke“ als Marker für weiblich, zusätzlich zur sexuellen Orientierung. Wie nichtbinäre GF/GD mit ihrer Identität umgehen, wie sie die Bezeichnungen verwenden und deuten, ist individuell verschieden. Klar ist jedoch: Es ist kein Widerspruch einerseits ein nichtbinäres Geschlecht zu haben und andererseits scheinbar binäre Begriffe für sich zu nutzen.

Fühlen sich Girflags nur zu schwulen Männern hingezogen? Und Guydykes nur zu lesbischen Frauen?

Nein, nicht unbedingt. Viele Girlfags träumen davon von einem Mann als Mann begehrt, gesehen und wertgeschätzt zu werden. Wenn der richtige Partner gefunden wurde, kann es mitunter egal sein, ob dieser sich als schwul, bisexuell oder sogar als heterosexuell versteht. Außerdem können GF/GD auf verschiedene Typen von Menschen und Geschlechter stehen.
Da es bei GF/GD-Identität aber um homosexuelles Begehren geht, ist es nicht verwunderlich, dass sich GF/GD zu homosexuellen Menschen hingezogen fühlen.
Wichtig zu verstehen ist dabei: Girlags und Guydykes wollen niemanden “umdrehen”! Wir wollen keine heterosexuellen Beziehungen mit schwulen Männern oder lesbischen Frauen, sondern träumen davon selbst in einer schwulen bzw. lesbischen Beziehung zu sein.

Aber als GF/GD ist doch Liebeskummer und Ablehnung vorprogrammiert!

Das ist nur die halbe Wahrheit, da es vielen GF/GD eher darum geht wie sie ein*e potenzielle*r Partner*in wahrnimmt und begehrt, als wie sich die Person identifiziert. Außerdem können GF/GD außer auf schwule Männer und lesbische Frauen auch auf weitere Geschlechter und Typen von Menschen stehen. Es gibt GF/GD, die mit (anderen) nichtbinären Menschen zusammen sind. Es gibt Girlfags, die mit bisexuellen Männern und Guydykes, die mit bisexuellen Frauen zusammen sind und, dass Girlfags Beziehungen mit schwulen Männern oder Guydykes Beziehungen mit Lesben führen, kommt auch vor, selbst wenn es unwahrscheinlich klingt. Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es durchaus Anziehung zwischen Menschen geben kann, die sich mit der sexuellen Identität zu widersprechen scheint: Lesben, die BDSM-Sessions mit schwulen Männern haben sind z. B gar nicht so selten und auch zwischen heterosexuellen Frauen und schwulen Männern können erotische und/oder romantische Spannungen entstehen.

Außerdem gibt es Girlfags, die sich zu anderen Girlfags hingezogen fühlen oder Girlfags, die mit Guydykes zusammen sind.
Ja, GF/GD erfahren Liebeskummer und Ablehnung: Es kann sehr frustrierend sein, eine sexuelle Identität zu haben, die typisches Dating und Kennenlernen so erschwert, doch mit dem Problem stehen GF/GD nicht wirklich allein da.

Ist GF/GD nicht das gleiche wie Crossdreaming?

GF/GD ist dem Konzept des Crossdreamings sehr ähnlich.
Jack Molay beschreibt Crossdreaming als

das Phänomen, dass manche Menschen durch die Vorstellung erregt werden das “andere Geschlecht” zu sein (relativ zu dem Geschlecht, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde). Inzwischen hat der Begriff eine breitere Bedeutung erlangt und wird in Bezug auf alle Arten von Cross-Gender-Ausdrucksformen, Träumen und Fantasien verwendet, seien sie erotischer Natur oder nicht.

Quelle: https://www.crossdreamers.com/2014/08/crossdreaming-described.html

Man kann sagen, dass die meisten – wenn nicht alle GF/GD (die sich nicht als trans identifizieren) crossdreamen, da sie davon träumen schwule Männer oder lesbische Frauen zu sein und schwule oder lesbische erotische Fantasien haben. Einige GF/GD identifizieren sich als Crossdreamer, andere nicht.
Der Hauptunterschied ist, dass Crossdreaming eine Handlung ist, die die meisten GF/GD tun, aber die GF/GD-Identität noch weitere (soziale) Aspekte umfasst wie die Identifikation mit schwulen, lesbischen und queeren Communitys und Subkulturen, das Begehren von schwulen/bisexuellen/queeren Männern bzw. lesbischen/bisexuellen/queeren Frauen oder der Wunsch nach romantischen Beziehungen mit ebendiesen.

Aber ist das nicht nur ein Fetisch? Macht ihr nicht einen Fetisch aus schwulen Männern und lesbischen Frauen?

Auf der einen Seite, ja: GF/GD finden homosexuellen Sex erotisch und erregend. Aber: Finden Schwule das nicht auch? Und Lesben? Oder Heterosexuelle heterosexuellen Sex? Was ist so schlimm daran?

Auf der anderen Seite, nein: Wir reduzieren Schwule und Lesben nicht auf ihre sexuelle Orientierung und nein, wir fetischisieren und objektifizieren sie nicht.
Natürlich geht es auch um Sexuelles – sowie es auch bei Homo-, Hetero- und Bisexualität um Sexuelles geht. Aber es ist nicht nur sexuell. Es gibt z. B. auch asexuelle Schwule und Lesben oder asexuelle Heteros – und auch GF/GD. Es geht um mehr: Es geht auch darum, zu wem wir uns emotional und romantisch hingezogen fühlen. Es geht darum, zu welcher (Sub-)Kultur wir gehören möchten und uns zugehörig fühlen. Es geht nicht nur um das Äußere: Auf wen wir stehen, mit wem wir Sex haben, in welcher Gesellschaft oder Subkultur wir uns bewegen… Es geht auch um das Innere: Die Selbstwahrnehmung, unsere Beziehung zu Geschlechternormen, wie wir uns selbst und unseren Körper gegenüber fühlen und wie wir von potenziellen Partnern wahrgenommen werden möchten. Kurz gesagt: Es geht darum, wer wir wirklich sind, tief im Inneren. Es geht um unsere Selbstidentität als “schwul” oder “lesbisch” (was immer das für den*die einzelne*n heißen mag) und nicht nur darum, wie sich die*der potentielle Partner*in identifiziert.

Janet W. Hardy, die Autorin von “Girlfag: A life told in sex and musicals” beantwortet die Frage folgendermaßen:

Girlfags und Guydykes werden manchmal beschuldigt Schwule und Lesben zu objektifiezieren – worauf ich mit Nachdruck antworte: „Ach nee“: Sexuelle Fantasien objektifizieren von Natur aus, da sie sich auf Projektionsbilder beziehen, nicht auf die Gesamtheit eines komplexen Menschen. Aber eine reflektierte Girlfag oder ein reflektierter Guydyke, ebenso wie eine reflektierte Person jeden Geschlechts und jeder sexuellen Orientierung, projiziert ihre Fantasien nicht auf echte Menschen, die dem nicht zustimmen.

Quelle: https://www.fairobserver.com/region/north_america/the-wonderful-and-confusing-world-of-girlfags-and-guydykes-99856/

Schwule und Lesben sind aber nicht alle gleich. Verallgemeinert ihr nicht?

Wir sind uns dessen bewusst, dass nicht alle Schwulen und nicht alle Lesben gleich sind. Genauso wenig sind es alle Girlfags und Guydykes. Es gibt Guydykes, die man als „Lipstick Lesbian“ bezeichnen könnte und/oder eher auf eben diese „Lipstick Lesbians“ stehen. Und dann gibt es die, die eher butch sind und/oder sich für Butches interessieren. 

Auch unter den Girlfags findet man die, die sich für Twinks, Bears, Tunten oder Drag Queens interessieren – oder eher für die Typen, die mehr „straight acting“ sind. Manche Girlfags sind optisch von Butch-Lesben nicht wirklich zu unterscheiden, manche binden ihre Brust, wähernd andere eher „flamboyant“ und/oder „klassich feminin“ auftreten.

Manche GF/GD interessieren sich überhaupt nicht für die Codes der LGBTQ-Szene, für sie geht es einfach um die Dynamik einer romantischen/erotischen Beziehung zwischen Menschen desselben Geschlechtes.

Also: Manche GF/GD verallgemeinern sicher – wir sind auch nur Menschen. Aber auch viele Menschen aus der LGBTQ-Szene verallgemeinern GF/GD.

Wie haben Girlfags und Guydykes Sex?

Wie bei Menschen aller sexuellen Identitäten gibt es darauf keine allgemeine Antwort: Unter GF/GD sind alle möglichen sexuellen Fantasien, Praktiken, Neigungen, Kinks etc. vorhanden, wie beim Rest der Bevölkerung auch. Was jedoch alle GF/GD teilen ist der Wunsch die schwulen bzw. lesbischen Anteile auszuleben – sofern sie nicht asexuell sind auch im sexuellen Sinne.

Bei allen Girlfags äußert sich der Wunsch von einem Partner als schwuler Mann begehrt zu werden in irgendeiner Form im Sexleben: Viele befriedigen den Wunsch damit, dass sie sexuelle Spielarten praktizieren, die mit schwulem Sex assoziiert werden, wie Pegging/BOB (Bend over Boyfriend), Analsex, Rimming etc. Viele Girlfags berichten, dass sie die aktive, maskulin-konnotierte Rolle im Bett bevorzugen. Viele können mit heteronormativem, vaginalen Sex überhaupt nichts anfangen.
Andere Girlfags wiederum sind eher passiv oder devot im Bett, was jedoch nicht mit Weiblichkeit gleichzusetzen ist: Sie stellen sich vor passive/devote Männer zu sein. Einige Girlfags mögen Rollenspiele im BDSM-Kontext, bei denen sie crossdressen, „Junge“ oder „Mann“ genannt und/oder mit männlichem Vornamen angesprochen werden – auch wenn sie im Alltag keinen männlichen Vornamen für sich verwenden. Andere sind an Dreiern/Gruppensex mit queeren Männern interessiert.
Einige Girlfags leben ihre Identität überhaupt nicht im Schlafzimmer aus, sondern nutzen ein kreatives Medium wie das Schreiben homoerotischer Literatur oder Comics, um in die Rolle eines schwulen Mannes zu schlüpfen, wodurch sie Befriedigung erfahren: Dieses Phänomen wird Creative Transvestism genannt.

Bei Guydykes ist es ähnlich: Auch unter Guydykes sind Rollenspiele beliebt, die mit Crossdressing verbunden sind. Viele Guydykes berichten, dass sie Sexualpraktiken wie Cunnilingus/Oralsex dem penetrativen Sex vorziehen und gern die passive, weiblich-konnotierte Rolle im Bett übernehmen. Andere sind aktiv und dominant im Bett, identifizieren sich jedoch mit aktiven/dominanten Frauen, nicht mit Männern.

Sind Girlfags nicht einfach nur Slash-Fiction- oder Yaoi-Fangirls?

Nein. Girlfags sind nicht einfach Slash-Fiction- oder Yaoi-Fangirls!
Allerdings gibt es durchaus Überschneidungen zwischen Girlfags und Slash-Fiction/Yaoi-Fans (Fujoshis): Yaoi-Autor*in Sakakibara Shihomi beschrieb sich im Buch „Yaoi Genron“ (1998) als „schwuler Mann in einem weiblichen Körper“ und vermutete, dass viele andere Fans auch so empfinden.
Einige Girlfags nutzen das Medium, um ihre schwulen Sehnsüchte zu befriedigen und in die Rolle eines schwulen Mannes zu schlüpfen (Creative Transvestism).

Mehrere Autor*innen haben den Zusammenhang zwischen Girlfags und Fujoshis (wissenschaftlich) untersucht, z. B. Uli Meyer (Hidden in Straight Sight – Trans*gressing Gender and Sexuality via Boys Love), Dru Pagliassotti (Are women who draw/read yaoi girlfags?) oder Paula Balov (Das Boys‘ Love-Genre queer gelesen: LGBTQ Fujoshis und Fudanshis in Hongkong). Siehe dazu auch diesen Abschnitt in der Literatursammlung: Girlfags & Yaoi/Boys‘ Love/Slash Fiction.

Sind Guydykes nicht bloß Cis-Typen, die in FLTI-/Lesben-Räume rein wollen?

Nein, außerdem sind wir nicht alle cis! Es gibt natürlich Cis-Guydykes, aber diese suchen in der Regel keine FLTI-/Lesben-Räume (FLTI: Frauen, Lesben, trans, inter) auf, weil sie den Ausschluss von Cis-Männern respektieren. Sie gehen eher auf offene, queere/schwul-lesbische Veranstaltungen.
Hinter dieser Frage steckt meistens die Vorstellung von Spannern oder sexistischen Typen, die nach einer Entschuldigung suchen, um sich an Lesben ranzuschmeißen. Guydykes ist dieses Vorurteil sehr bewusst, wodurch sie umso vorsichtiger mit ihren Aktivitäten und ihrer Präsenz in queeren/lesbischen Räumen umgehen.

Auch Guydykes, die non-binary sind, müssen sich diese Frage oft anhören, was sehr verletzend ist, da sie zeigt, dass ihre Geschlechtsidentität nicht ernst genommen wird und non-binary Menschen, die bei der Geburt männlich einsortiert wurden, in FLTI-Räumen oft als potenzielle Gefahr verstanden werden. Wie trans-feindlich das ist, muss hoffentlich nicht weiter erklärt werden.

Yaoi lesen, Schwulen-/Lesbenpornos schauen oder in eine schwul-lesbische Bar gehen macht euch nicht schwul oder lesbisch!

Stimmt. Die meisten Yaoi-Fans würden sich nie als Girlfags bezeichnen. Kein*e Girlfag macht es sich so einfach und sagt: „Ich lese gern Yaoi, deshalb bin ich Girlfag“ oder „Ich gehe gern in Schwulenbars – das ist der Grund, warum ich ein*e Girlfag bin.“

Wir sind nicht GF/GD, WEIL wir das tun, sondern genau anders herum: Wir tun es, WEIL wir GF/GD sind. Eine trans Frau ist nicht trans, weil sie Röcke trägt – sie trägt Röcke, weil sie trans ist. Röcke tragen kann also ihr „doing gender“ sein – ein Weg, ihre Geschlechtsidentität auszudrücken und zu leben. Für GF/GD ist der Besuch in einer Schwulen-/Lesbenbar, das Lesen von homoerotischer Literatur oder der Konsum von homosexuellen Pornos ihr „doing sexual identity“ – ein Weg, ihre sexuelle Identität auszudrücken.

Wenn ihr als Frauen auf Männer steht oder als Männer auf Frauen, seid ihr einfach heterosexuell!

Richtig, und jemand, der mit XX-Chromosomen geboren wurde ist zwangsläufig weiblich, nicht wahr? Nicht? Oh… merkst du was?

Nach der landläufigen Definition von Heterosexualität sind viele GF/GD heterosexuell, ein großer Teil ist aber auch bisexuell, pansexuell usw. und nicht alle Girlfags und Guydykes sind Frauen oder Männer, sondern nichtbinär.

Diese landläufige Definition besagt, dass ein Mensch des einen Geschlechtes, der ausschließlich auf Menschen des „anderen Geschlechtes“ steht, heterosexuell ist.

Hetero- und Homosexualität ist lediglich eine weitere Binarität neben männlich und weiblich. Obwohl viele GF/GD nach der binären Definition als heterosexuell gelten, steht fest, dass diese Definition ihre Gefühle und ihre Selbstidentät nicht abdeckt. So wie die Geschlechter-Binarität die Selbstidentität von non-binary Menschen nicht abdeckt.

Gibt es bekannte Girlfags und Guydykes?

Ja, Girlfags: Janet W. Hardy, Carol Queen, Jill Nagle, Eve Kosofsky Sedgwick, Anne Rice, Isa Genzken, Sakakibara Shihomi.
Guydyke: Eddie Izzard.

Gibt es ein Symbol oder eine Fahne für Girlfags und Guydykes?

Ja, sogar mehrere! Alle GF/GD-Symbole und Fahnen, die es gibt findest du hier.